Berlin muss sich zum Wochenstart auf massive Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, den 02. Februar 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen.
Hier ist der schnelle Überblick für deinen Arbeitsweg:
⏰ Wann wird gestreikt?
- Start: Montag, 02.02.2026, ab 03:00 Uhr morgens.
- Ende: Dienstag, 03.02.2026, ca. 03:00 Uhr morgens.
- Dauer: 24 Stunden.
❌ Was fährt NICHT? (BVG)
Der Betrieb wird weitgehend eingestellt. Betroffen sind:
- U-Bahnen: Kompletter Stillstand erwartet.
- Straßenbahnen (Tram): Bleiben in den Depots.
- Die meisten Busse: Fahren nicht.
✅ Was fährt TROTZDEM? (Die Alternativen)
Glücklicherweise ist nicht der gesamte ÖPNV betroffen. Auf diese Verkehrsmittel kannst du ausweichen:
- S-Bahn Berlin: Nicht betroffen! (Betreiber ist die Deutsche Bahn). Die S-Bahnen fahren nach regulärem Fahrplan. Rechnet aber mit sehr vollen Zügen.
- Regionalverkehr (RE/RB): Züge von DB und ODEG fahren normal.
- Fähren: Die Linien F10, F11 und F12 sind voraussichtlich nicht betroffen.
- Private Buslinien: Einige Buslinien werden von Subunternehmern betrieben und fahren oft trotzdem. Dazu gehören laut BVG voraussichtlich:
- Tag: 106, 114, 118, 124, 133, 161, 175, 184, 204, 234, 275, 316, 318, 326, 363.
- Nacht: N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95, N97.
💡 Tipps für Montag
- Weiträumig umfahren: Nutzt primär S-Bahn und Regionalzüge (Ringbahn S41/S42 wird überlastet sein).
- Apps checken: Prüft vor Fahrtantritt die BVG-App oder Jelbi – Verbindungen, die dort als „fällt aus“ markiert sind, kommen auch nicht.
- Alternativen: Sharing-Angebote (E-Scooter, Mieträder) oder das eigene Fahrrad sind am Montag oft die schnellste Option.
- Homeoffice: Wenn möglich, bleib am Montag zu Hause.
Hintergrund: Grund für den Ausstand sind die laufenden Tarifverhandlungen (Manteltarifvertrag) zwischen ver.di und den Arbeitgebern. Da bisher keine Einigung erzielt wurde, soll der Druck durch Warnstreiks erhöht werden.
